30. September 2007

Der einzig wahre Männerkühlschrank

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Der Erfinder des HomePub, ein Kühlschrank mit eingebauter Zapfanlage und Stauraum für zwei 5-Liter-Fässer, ist ohne Frage ein Genie. :D Entwickelt mit einer klar definierten Zielgruppe, Leute die Ihre Cornflakes mit Jever übergießen und Mitglied in der Gruppe Bier ist mein Obst sind, macht dieser Kühlschrank einfach alles richtig. Für knapp 700 € leider kein günstiger Kühlschrank, aber bei optimaler Nutzung des Potentials sicher jeden Cent wert.

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www.asko.se

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Reisetagebuch Detroit - Mittwoch, der zwölfte Tag

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Morgens habe ich Maze zum Schaffen gebracht, dann bin ich nach Downtown Detroit gefahren. Es gibt einige sehr coole Hochhäuser, aber was mich völlig irritiert hat war die Abwesenheit von Menschen. Mir ist praktisch niemand begegnet, menschenleere Strassen und sehr wenig Verkehr.

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Man kommt sich etwas einsam vor, getroffen habe ich einzig ein paar Leute an Bushaltestellen und einige Obdachlose.

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Klingt ambitioniert, guter Firmenname auf jeden Fall. Nachmittags habe ich mir Royal Oaks angeguckt, einen Vorort von Detroit, sehr nett, aber wieder ist mir aufgefallen wie wenig Menschen man auf der Straße sieht, außerhalb von Gebäuden scheint man sich hier nur in Autos aufzuhalten.

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Es war sehr heiß heute, fast 30 Grad, nachdem ich Maze abgeholt habe, sind wir zusammen mit Gillo, Edzko, einem holländischen Freund von Maze und seiner amerikanischen Frau Tammy Wakeboarden gegangen. In der Umgebung von Detroit gibt es eine Unmenge an kleinen Seen, sehr nett, besonders zum lustigen Wasserunfug treiben. Edzkos Boot ist sehr amerikanisch, ein MerCruiser V8 Big Block, 7,2 Liter Hubraum und 340 PS. Vernunft? Nein! Spaß? Jaaa!

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Ging mir schon schlechter. ;) Noch ein zwei Bilder von der Bootsfahrt nach dem link…
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29. September 2007

Reisetagebuch Detroit - Dienstag, der elfte Tag

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Heute habe ich den Garten entdeckt und die meiste Zeit des Tages damit verbracht in der Sonne zu sitzen, faul zu sein und mit Deutschland zu telefonieren. Abends bin ich mit Maze und Sven zu Costco gefahren. Dort gibt es alles in sehr großen bis riesigen Mengen. Dafür habe ich das erste mal bezahlbaren französischen Käse gefunden, ein sonst sehr rares Gut, das mir meine nächsten Frühstücke versüßen wird. Hübsche Weihnachtsdeko gabs auch schon, war mir aber bei 26 Grad nicht nach.

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Danach haben wir den zwei Meter breiten Grill angeschmissen (mediumsized ;) ) und Maze hat Gillo, mich und Sven mit seiner Spezialität verwöhnt, auf Zedernholz gegarter Lachs mit Kräuterkruste. Gillo hat sich den ganzen Abend auf sein Bewerbungsgespräch vorbereitet, aber irgendwann beschlossen, dass Bier und Lachs auch eine gute Vorbereitung ist.

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Maze, Sven, ich und Gillo im Garten.

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Der berühmte Speziallachs al la Maze.

27. September 2007

Sei wieder ein Kind

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  1. Schlag ein Rad.
  2. Sing in Deine Haarbürste.
  3. Lauf barfuß durchs nasse Gras.
  4. Hör einen Song, den Du sehr magst immer wieder, immer lauter.
  5. Benutz bei allen “i”s Smileys als Punkte.
  6. Iss Kekse und tunk sie in Milch.
  7. Spiel ein Spiel und denk Dir die Regeln dabei aus.
  8. Tritt nicht auf Gehwegspalten.
  9. Zieh Dir gemütliche Kleidung zum Spielen an.
  10. Versuch mit jemandem Dein Butterbrot zu tauschen.
  11. Geh auf den Spielplatz.
  12. Iss Eis zum Frühstück.
  13. Küss einen Frosch, nur um sicher zu gehen.
  14. Puste die Verpackung von einem Strohhalm.
  15. Lass Dir eine Geschichte vorlesen.
  16. Finde einen hübschen Stein und behalt ihn.
  17. Zieh Deine Lieblingshose und Dein Lieblingshemd an, auch wenn sie nicht zusammen passen.
  18. Spring mit Anlauf über eine große Pfütze.
  19. Lass Dir von jemand etwas kaufen, dass Du wirklich nicht brauchst.
  20. Bade zu lange und lass Dich abtrocknen.
  21. Versteck Dein Gemüse unter einer Serviette.
  22. Lies mit der Taschenlampe unter der Bettdecke.
  23. Iss den Nachtisch zuerst.
  24. Mach einen Klingelstreich, renn schnell weg und lach dabei.
  25. Mach viel Aufheben um etwas, dann geh schlafen.
  26. Trag rote Turnschuhe.
  27. Mach viel zu viel Zucker auf Deine Cornflakes.
  28. Mach quietschende Geräusche, jedesmal wenn Du um eine Ecke gehst.
  29. Kicher viel und ohne Grund.
  30. Gib Dir selbst einen Fleisspunkt für alles, was Du heute tust.

Lamborghini Reventón

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Mit 660 PS, einem 6,5 Liter V12 and einem Design, dass etwas an einen F-22 Raptor Kampfjet erinnert, ist der Lamborghini Reventón (1 Millionen €) der stärkste und teuerste Lamborghini ever. Neben der Karosserie aus Kohlefaser sorgt der Reventón bei Autofreunden durch Keramikbremsen, hitzebständigen LED-Hecklichtern, schwarze Alufelgen mit Karbondetails und dem dezentesten Endrohr aller Zeiten für erhöhten Puls. Es werden nur 100 gebaut, also am besten gleich heute bestellen. :D

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www.lamborghini.com

Reisetagebuch Detroit - Montag, der zehnte Tag

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Blogschreiben und Erkältung kurieren lässt sich wunderbar miteinander verbinden, so habe ich mich heute beidem ausgiebig gewidmet. Abends waren wir mit Sven, einem deutschen Arbeitskollegen von Maze, im Camp Ticonderoga essen. In einem Restaurant, das mit dem Bumpersticker “I eat my Roadkill” wirbt kam mir meine Abneigung gegenüber Fleisch irgendwie fehl am Platz vor.

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Aber der Lachs mit Pommes war trotzdem sehr lecker. :D Sehr lustig war auch die Barmaid, die das übriggeblieben Eis mit heißem Wasser geschmolzen hat. Eine neue, verdoppelte Form von Energieverschwendung. Herrausragend. :O

Neue Hasselblad mit 39 Megapixeln

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Selbst für absolute Profis ein Luxus: Hasselblads 39 Megapixel Monster H3D II für 28.000 Euro. Die H3D II verfügt über einen CCD-Sensor von 35 x 48 Millimetern. Das LC-Display des Digitalboliden ist 3 Zoll und die Dateien sind je nach Einstellung 30 bis 78 MByte groß. Diese können einerseits auf der im Lieferumfang enthaltenen 2GB /:) CF-Karte abgelegt werden oder auf einer optionalen 100GB Festplatte gespeichert werden. Zusätzlich gibt es einen integrierte GPS-Empfänger, der für jedes Foto die Positionsdaten in die Bilddatei schreibt.

www.hasselblad.de

Schwere Sicherheitslücke in Googlemail

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Petko Petkov deckt regelmäßig Sicherheitslücken auf und will nun ein schweres Leck in Googles Gmail entdeckt haben. Das Leck wiegt besonders schwer, da es reicht bei Gmail eingeloggt zu sein und gleichzeitig mit dem selben Browser — etwa als weiterer Tab in Firefox — eine speziell präparierte Seite zu öffnen. Beim Aufruf der Webseite wird dann ein so genanntes multipart/form-data POST ausgeführt, das einen Gmail-Filter in die Filtersammlung des Opfers einfügt: Von Weiterleitungen aller Mails an die Adresse der Angreifer bis hin zum Löschen von Nachrichten ist je nach Filtertyp alles möglich. Wie bereits bei früheren Lecks gibt Petkov nicht genau an, wie das Leck funktioniert, er informiert unter www.gnucitizen.org lediglich über die Lücke.

Der Trick soll mit allen Browsern funktionieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Firefox und das Add-On »NoScript« nutzen. Es erlaubt die Ausführung von Scripts aller Art nur bei (vertrauenswürdigen) Sites nach Wahl des Anwenders und schützt zudem auch vor anderen bösartigen Skripten.

170 Millionen $ Umsatz für Halo 3 am ersten Tag, neuer Rekord

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Microsoft hat seinen Supersoldaten Master Chief mit Halo 3 für die Xbox360 zurück aufs Schlachtfeld geschickt und in den USA in den ersten 24 Stunden 170 Millionen Dollar Umsatz gemacht. Der umsatzstärkste Release einens Unterhaltungsmediums bisher, mehr als der Kinostart von Spider-Man 3 und Harry Potter.

Laut der Pressemitteilung von Microsoft war der Releasetag, der 25. September auch der belebteste Xbox Live’s Tag bisher, wohl dank der eine Millionen online Halo 3 Spieler. Insgesamt hatten USA-weit 10.000 Läden bis nach Mitternacht geöffnet, um einen Teil des Umsatzkuchens abzukriegen.

Handyhersteller einigen sich auf Standard für Ladegeräte

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Samsung, Motorola, Sony Ericsson, LG und Nokia haben sich darauf geeinigt Micro-USB als Ladestecker für Mobiltelefone zu benutzen. Sehr erfreulich für alle unter uns, die es immer wieder schaffen, ihr Ladegerät zu Hause liegen zu lassen, wenn sie unterwegs sind. Weniger gut für alle, die schon ein Ladegerät und Transferkabel für Mini-USB haben, den momentanen de facto Standard für elektronische Gadgets. Aber klein ist ja wichtig bei tragbarem High-Tech-Schnickes und Hauptsache es gibt endlich einen Standard.

via boingboing

26. September 2007

Reistetagebuch - Sonntag, der neunte Tag: Torontourismus und Detroit

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Maze und ich haben es schlauerweise geschafft durch mangelndes Weckerstellen das Frühstück in der Hilton Executive Lounge im 32. Stock zu verpassen. Nach dem auschecken haben wir mit knurrendem Magen die Krischtin aus Konschtanz eingesammelt und sind in ein “all-day-breakfast-cafe” gepilgert. Gestärkt und voller Touri-Enthusiasmus haben wir dann den CN Tower gestürmt. In 447 Metern gibt es eine Aussichtplattform.

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Etwas weiter unten einen Glasboden, auf dem man in Tiefe starren kann.

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Sehr hoch und sehr nett. Und sehr Touri. Toll. :) Danach haben wir Krischtin noch kurz heimgebracht und sind in Richtung Detroit aufgebrochen.

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Hitze und Stau in Toronto. Noch haben wir 400 km vor uns. Allerdings ist Autofahren hier wesenstlich entspannender als in Deutschland, es ist weniger los und die Leute fahren alle maximal 120 kmh.

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Der Abend graut, der Tag versinkt, der Cayenne mampft Highwaymeilen.

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Dämmerung auf dem Weg zur US-Grenze. Immigrations lief problemlos, ich war trotzdem saunervös. Autoritätenallergie vermutlich.

25. September 2007

Reisetagebuch Montreal - Samstag, der achte Tag

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Am Morgen nach einer sehr kurzen Nacht habe ich Silke Frühstück gemacht und sie ist um sieben in Richtung Boston aufgebrochen. Gegen mittag sind Toby und Kimberly aufgetaucht und wir haben erst mal das Chaos in der Wohnung reduziert. Ein gediegenes Pizzafrühstück und etwas kofferpacken später sind Maze und ich in Richtung Toronto aufgebrochen. Es war immer noch sehr warm, sonnig aber mit vielen Wolken und sehr wildem Himmel.

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Manchmal liebe ich fotografieren sehr, besonders, wenn mir Momente wie dieses Foto geschenkt werden. Die Zeit in Montreal war für mich sehr bewegend, sieben Tage voller neuer Eindrücke, voller Emotionalität und Freude über die lieben Menschen, die zu dieser Hochzeit zusammen gekommen sind. Ich bin sehr dankbar für die wunderschöne Momente, für die Dinge, die mir geschehen sind, die ich realisiert habe und die Intensität, mit der das Leben für mich in der letzten Woche stattfand. Die Bilder, die auf dem Weg nach Toronto auf mich einströmten, dieser unglaubliche Himmel, all das war ein sehr passender Rahmen für den Abschied von Quebec.

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Irgendwo im Nirgendwo, viele Bäume, lange Highways und wenig Kurven.

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Wer hätte das gedacht, Porschefahren macht verdammt viel Spaß. ;)

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Wir nähern uns Toronto und der Tag neigt sich dem Ende zu.

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Kamera ist im Hotelzimmer, aber Handytrash geht auch…

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22. September 2007

Reisetagebuch Montreal - Freitag, der siebte Tag: Die Hochzeit

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Wie sich das für Hochzeiten gehört war alles etwas chaotisch. Toby und Kimberly sind vormittags los, zum Friseur. Maze, Silke und ich haben uns den Nachmittag mehr oder weniger nutzlos um die Ohren geschlagen und alle haben viel zu spät begonnen, sich fertig zu machen. Mazes Cayenne war beim Hochzeitspaar, also mussten wir alle Getränke und anderen Partyaccessoires in Tobys Golf stopfen. Schlauerweise hatten wir uns schon hübsch gemacht, also haben wir das Auto beladen in den feinen Klamotten, exellente Planung auf unserer Seite. Der Golf war etwas überfordert von dem ganzen Kruscht und Silke und ich mussten uns auf den Beifahrersitz stapeln. Selbstverständlich begegnet uns nach 500 m erst mal die Cops, aber durch extrem subtiles “duck-and-cover” entgeht dem Polizist der leicht überfüllte Beifahrersitz. Ist ja auch ne Hochzeit, da ist die Glücksfee stets präsent. Unverständlicherweise waren wir auf die Minute pünktlich um fünf da und konnten uns in die Vorbereitungen zu stürzen.

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Der Ort der Trauung war der Garten des ehemaligen Gouverneurspalastes. Die Standesbeamtin hat alle Passagen in englisch, französisch und deutsch gesprochen, insgesamt war die Zeremonie wunderschön romantisch, mit klassicher Musik und Gesang, alles sehr unformal und familiär. Es war ziemlich windig und etwas frisch, zusammen mit der Abendstimmung und dem aufgewühlten Himmel eine sehr schöne Stimmung.

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Der Gesang war zum Gänsehautkriegen und heimlich Tränenverkneifen vor lauter Romantik.

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Nun ist Toby offiziell Ehemann.

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Die Trauzeugen ich und Henri und das Ehepaar.

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Kaum verheiratet, der Herr Leim, da sind schon alle guten Manieren futsch. :-O

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Kimberly und Toby beim Hochzeitstorte verteilen.

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Die Konstanzer in Kanada. O:-) + >:) Oder wars andersrum?

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Als Abschluss der Feierlichkeiten sind Toby, Kimberly, Henri, Maze, Silke und ich noch in einen Club um die Ecke gegangen, wo ganz viel trashiger 80er-Sound lief. War sehr nett, inklusive dem lange geforderten Hochzeitstanz der beiden unter Beifall der anderen Clubbesucher. Irgendwann sind die beiden dann gegangen, im Hotel wartete schließ noch eine Flasche Champagner auf die Frischvermählten. ;)

18. September 2007

Reisetagebuch Montreal - Donnerstag, der sechste Tag

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Ich glaube, Toby mag Kaffee am Morgen. Nach einer weiteren langen Nacht, wir waren wieder in der netten Microbrewery, war Kaffee auf jeden Fall sehr wichtig. Davor waren wir in einem Pub, wo ich die ekligsten Pommes meines Lebens gegessen habe. Ein Suppenteller der bis zum Rand mit dunkel-grünbrauner Currysauce und ultralabrigen Pommes gefüllt war. Ich habe nur ca. drei gegessen und bin jetzt noch traumatisiert. :-&

Danach bin ich mit Silke Bier und Ähnliches für die Hochzeit einkaufen gegangen. Direkt vor dem Supermarkt haben wir eine Frau gefragt, wo dieser denn sei. Trotz der offensichtlichen Schwachsinnigkeit der Frage hat sie uns freundlich erklärt, dass dieser sich auf der anderen Strassenseite befinde und auf ein 10 m grosses Schild gezeigt. Danke liebes Gehirn, so hinterlässt man einen guten Eindruck im Ausland.

Abends wollte ich mit Toby in der Kneipe gegenüber noch was trinken, die hatte eigentlich schon zu, aber als Toby die magischen Worte “I’m getting married tomorrow” aussprach, gabs Getränke aufs Haus und irritierende Einsichten in die Politik unseres Landes. Wir haben ein Drittel Rechtsradikale in Deutschland, unser Kanzler, der mit dem Umlaut, ist auch einer und es wimmelt bei uns nur so vor Einwanderern aus Afrika, die alle kriminell sind. Achso. :O
Wegen der morgigen Hochzeit sind wir früher als sonst ins Bett gegangen. Nach einem kurzen Nickerchen kam Maze gegen vier aus Detroit an. Das mit dem früh ins Bett gehen ist so mitteleffektiv, wenn man dann noch bis um sieben in der Küche sitzt, aber man muss ja neue Gäste gebührend begrüssen.

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Cayenne, der allesfressende Hase (Kabel, Schuhe, Bodenleisten, Bücher, Fernbedieungsknöpfe, etc.) von Toby und Kimberly.

17. September 2007

Reisetagebuch Montreal - Mittwoch, der fünfte Tag

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Leicht lädiert aber frohen Mutes sind wir am Nachmittag mit Tobys Eltern zusammen alle in Richtung Old Port aufgebrochen. Fuchsigerweise hatte der dusselige Fotograf den Akku seiner Kamera nicht aufgeladen, deswegen musste mein Handy herhalten.

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Entlang des Kanals ist eine beliebte Joggingstrecke.

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In den alten Lagerhallen werden viele Horrorfilme gedreht…

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…in denen garstige Monster holden Jungfrauen nachstellen.

Noch zwei Bilder nach dem link…
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Reisetagebuch Montreal - Dienstag, der vierte Tag

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Das Wetter heute war ziemlich grau und kalt, eine gute Gelegenheit mit Kimberly und Tobys Eltern Montreal’s La ville souterraine zu erkunden. Die Untergrundstadt hat 32 km Tunnel auf 3,6 Quadratkilometern und ist damit der größte Untergrundkomplex der Welt. Sehr praktisch, wenn es draußen -30 Grad hat.

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Abends ist Silke angekommen und wir waren bei Henri und Louise zum Barbecue eingeladen. Ein etwas chaotischer Abend, Vorhochzeitskrise durch fehlenden Friseurtermine, aber es war trotzdem nett. Gehört wohl irgendwie dazu.

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Nach dem Essen konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen noch das eine oder andere Gastgeschenk von Silke anzutesten. Schlaf hatte in den letzten Tagen schon wenig Priorität, warum jetzt damit beginnen. /:)

Noch etwas graues Montreal nach dem link.
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11. September 2007

HDR Panorama

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Ich experimentiere grade mit HDR-Fotografie (High Dynamic Range), eine Methode, die Bilder mit einem sehr großen Dynamikumfang ermöglicht. Der große Dynamikumfang ensteht, indem mehrere Aufnahmen mit verschiedener Belichtung zusammengesetzt werden. Für alle unterschiedlichen Helligkeitsbereich des Bildes wird die optimal belichtete Version verwendet. Damit entspricht der daraus resultierende Dynamikumfang von HDR-Bildern mehr der Wahrnehmung des menschlichen Auges, dass einen größeren Dynamikumfang als der Sensor einer Digitalkamera oder analoger Film erfassen kann. Der Aufwand ist immens, das obige Bild besteht aus neun Einzelbildern, aber ich denke das Ergebnis spricht für sich. Nochmal der Ausblick von Tobys Balkon.

Reisetagebuch Montreal - Der zweite und dritte Tag

Jasmin

Toby und Kimberly sind am Flughafen, Tobys Eltern abholen. Ich sitze im Moment mit Jasmin auf dem Sofa und genieße die Abendruhe. Es ist nicht mehr so warm, aber immer noch T-Shirt-Wetter. Sehr nett, hoffe das hält sich bis zur Hochzeit am Freitag.
Gestern tagsüber waren wir gestern in der Stadt unterwegs, Kimberly hat einen ganz besonderen Schokoladenladen gesucht. Eine lange Schlange von Frauen mit leuchtenden Augen darin.
Abends war ich mit Toby auf der Piste, gepflegter Herrenabend, daher war heute nix mit Aktivität, eher rumgammeln. Coole Bars hier, auch wenn gestern nicht so viel los war, Montag eben. Wir waren auch in einer Microbrewery, dort gab es sehr gutes Bier, ich war überrascht.
Figuren

10. September 2007

Reisetagebuch Montreal - Der erste Tag

Westmount

Henri hat mit Toby und mir eine kleine Stadtrundfahrt
gemacht. Oben ein Blick vom Villenviertel Westmount über die Stadt.

Sunnyside

Wer würde bei so sympatischen Strassennamen nicht dort wohnen wollen? Man muss allerdings mit dem Anblick der scheußlichen Häusern leben, ich war geschockt von der Architektur, unglaublich wie wenig Stil man für sehr viel Geld kaufen kann. Mehr Fotos: link anklicken.
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08. September 2007

Reisetagebuch Montreal - Die Ankunft

Endlich angekommen. 20 Stunden Reise von Tür zu Tür. Zug um sieben nach Zürich, Flug nach London, Extremschlangestehen und ultraparanoide Sichheitskontrollen in Heathrow, weitere sieben Stunden Flug nach Montreal, wieder Schlange stehen, Zöllner volltexten, leichte Panik beim warten auf den Koffer. Und finally: ein Bier mit Toby auf seinem Balkon. Hier ist es schwülwarm, ein netter Kontrast zum Schmuddelwetter in Konstanz.

Heute sind wir bei Henri, einem canadischen Freund von Toby. Mehr morgen. :)