
Wie sich das für Hochzeiten gehört war alles etwas chaotisch. Toby und Kimberly sind vormittags los, zum Friseur. Maze, Silke und ich haben uns den Nachmittag mehr oder weniger nutzlos um die Ohren geschlagen und alle haben viel zu spät begonnen, sich fertig zu machen. Mazes Cayenne war beim Hochzeitspaar, also mussten wir alle Getränke und anderen Partyaccessoires in Tobys Golf stopfen. Schlauerweise hatten wir uns schon hübsch gemacht, also haben wir das Auto beladen in den feinen Klamotten, exellente Planung auf unserer Seite. Der Golf war etwas überfordert von dem ganzen Kruscht und Silke und ich mussten uns auf den Beifahrersitz stapeln. Selbstverständlich begegnet uns nach 500 m erst mal die Cops, aber durch extrem subtiles “duck-and-cover” entgeht dem Polizist der leicht überfüllte Beifahrersitz. Ist ja auch ne Hochzeit, da ist die Glücksfee stets präsent. Unverständlicherweise waren wir auf die Minute pünktlich um fünf da und konnten uns in die Vorbereitungen zu stürzen.


Der Ort der Trauung war der Garten des ehemaligen Gouverneurspalastes. Die Standesbeamtin hat alle Passagen in englisch, französisch und deutsch gesprochen, insgesamt war die Zeremonie wunderschön romantisch, mit klassicher Musik und Gesang, alles sehr unformal und familiär. Es war ziemlich windig und etwas frisch, zusammen mit der Abendstimmung und dem aufgewühlten Himmel eine sehr schöne Stimmung.


Der Gesang war zum Gänsehautkriegen und heimlich Tränenverkneifen vor lauter Romantik.

Nun ist Toby offiziell Ehemann.

Die Trauzeugen ich und Henri und das Ehepaar.

Kaum verheiratet, der Herr Leim, da sind schon alle guten Manieren futsch. 

Kimberly und Toby beim Hochzeitstorte verteilen.

Die Konstanzer in Kanada.
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Oder wars andersrum?

Als Abschluss der Feierlichkeiten sind Toby, Kimberly, Henri, Maze, Silke und ich noch in einen Club um die Ecke gegangen, wo ganz viel trashiger 80er-Sound lief. War sehr nett, inklusive dem lange geforderten Hochzeitstanz der beiden unter Beifall der anderen Clubbesucher. Irgendwann sind die beiden dann gegangen, im Hotel wartete schließ noch eine Flasche Champagner auf die Frischvermählten. 