03. Mai 2009
27. April 2009
20. April 2009
10. Oktober 2007
Reisetagebuch Detroit - Mittwoch, der neunzehnte Tag

Das Highlight des heutigen Tages war der Besuch mit Maze im Big Rock Chophouse. Motto: Got Rocks? Ein Steakhaus mit Microbrewery und Zigarrenlounge. Ich mag Tempel der Unvernunft. Den aber ganz besonders.
Während meiner Reise sind mir einige kulinarischen Schrecken begegnet. Die legendäre Curry-Pommes-Suppe im Pub, die Montrealer Spezialität Putin, ein Tellergreicht aus Pommes, süßer Ketchupsoße und Kugeln aus Kunstkäse (Foto unten) und mein Liebling, der Cheddar mit orange-gelber Marmorierung in quadratischer Riegelform. ![]()

Aber heut wurde ich versöhnt, das Essen war spitze. Von Bedienung und Atmosphäre zu hervorragender Pasta mit Scampi über die besten Pommes ever (ja, ja, ich weiß Pasta und Pommes, mir egal, ich bin im Urlaub) bis zum hervorragenden selbstgebrauten Bier. Tempel, ich komme wieder.

Die Zigarrenlounge: Sehr gemütliche Ledersofas, dunkel, nette Musik und ein trockener Martini, der mir die Schuhe ausgezogen hat. Gutes Konzept. ![]()
09. Oktober 2007
Reisetagebuch Detroit - Montag, der siebzehnte Tag

Heute war ein sehr fauler Tag. 2raumwohnung hören, schreiben, telefonieren, sonnen. Nicht mal Fotos habe ich gemacht, nur das da oben. Von da aus, wo ich den ganzen Tag im Garten saß.
Abends habe ich das erste mal einen Film auf Blue-ray in 1080p geguckt. Ich hab vorher schon ein paar Trailer gesehen, aber ich saß die ersten zehn Minuten von Pirates of the Caribbean mit offenem Mund vor Mazes 42″ LCD. Ein unglaubliches Bild.
Man kann jede Bartstoppel sehen, leider aber auch das Make-Up.
07. Oktober 2007
Reisetagebuch Detroit - Dienstag, der achtzehnte Tag

Tagsüber habe ich viel Blog geschrieben und mich gefreut nicht mehr im Auto zu sitzen. Abends habe ich meine ersten echten Amerikaner kennengelernt Harry (links) und Dave (daneben). Wir waren im Hideout, Mazes Lieblingskneipe, war sehr nett, die Kellnerin musste auch mit ins Bild fand Dave.

Vier Männer und ein Abend voller Unfug und Hacker-Pschorr, ein bisschen Oktoberfest in Michigan. ![]()
05. Oktober 2007
Reisetagebuch Michigan - Sonntag, der sechzehnte Tage

Wieder das Problem mit den frühen Terminen, wenn man im Urlaub ist. Das Boot fuhr um 10.00, wir waren um 9.57 da, perfektes Timing also. Aber der Morgen war es mehr als wert auf den Wecker zu hören.

Ich finde Piratenflaggen sollten auf Touribooten Pflicht sein.

Die Bootsfahrt führte uns entlang der Pictured Rocks National Lakeshore, einem Nationalpark, der seinen Namen wegen der bunten Sandsteine entlang der Küste trägt.

Also das muss mir jetzt mal jemand erklären, ich dachte immer not allowed ist die Essenz von illegal. ![]()

Sehr coole Küstenformationen und ein strahlender Morgen mit 23 Grad…

…da störten auch die anderen Touris nicht zu sehr, egal wie blöd.

Der älteste erhaltene Leuchturm am Lake Superior, Namen hab ich vergessen.

Mein Freund das Eichhörnchen, man beachte die Zimmermannskunst mit der eichhörnchenfreundlichen Schraube.

Die Roadtrip-Crew am Strand des Lake Michigan, auf dem Weg zurück zur Mackinac Bridge.

Wieder zurück in Detroit. 1600 km an einem Wochenende. Weil Klischees immer gut sind und hübsche Frauen durch ihre Anwesenheit (fast) alles optimieren habe ich Maze überredet, zu Hooters zu gehen, einem traditionellem amerikanischen Familienrestaurant. Lecker war´s da. ![]()
04. Oktober 2007
Reisetagebuch Michigan - Samstag, der fünfzehnte Tag

Zur Abwechslung haben wir das Frühstück diesmal nicht verpasst, auch wenn wir in Schichten duschen und essen mussten um noch was zu kriegen. Dann sind wir über die Westspitze der Lower Peninsula des Lake Michigan in Richtung Sleeping Bear Dunes National Park aufgebrochen. Wir hatten auch heute wieder die Wetterfee auf unserer Seite, es war warm, sonnig und blau.

Eigentlich wollten wir hier die Fähre zur South Manitou Island nehmen, die war aber schon weg und fährt nur einmal täglich. Also weiter zu den Dunes.

Die amerikanische Variante des Wanderns, das Autofahren, macht auch Spaß. Hier auf der Scenic Route durch die Sehenswürdigkeiten der Sleeping Bear Dunes.

Lake Michigian ist riesig, sieht aus wie ein Meer.

Sleeping Bear Dunes, an der Kante geht es 150 Meter bis zur Wasserlinie.

Weiter nach Norden, in Richtung Upper Peninsula, diese hat ein Drittel der Landfläche von Michigan, aber nur drei Prozent der Gesamtbevölkerung.

Nach einem Abendessen in Gaylord (kein Witz) nähern wir uns der…

…Mackinac Bridge, einer acht Kilometer lange Hängebrücke über die Mackinacstraße, die die obere und die untere Halbinsel von Michigan miteinander verbindet.

Nächtliches Gruppenbild mit Brücke.

In Munising angekommen haben wir auf einem Steg die Tageskilometer mit einem Glenlivet heruntergespült. Sehr nett am Wasser.
02. Oktober 2007
Reisetagebuch Detroit - Freitag, der vierzehnte Tag

Nach dem Start unserer Reise habe ich in der nächsten großen Stadt auf unserer Route bei Google Maps nach einem Restaurant gesucht. Buccilli´s Pizza, auf der Website vollmundig angekündigt als pioneers of the pizza industry in Michigan in the 1940’s ließ uns frohlocken. Den Laden hätten wir uns etwas gediegener vorgestellt, aber Plastikpflanzen haben ja auch was. Essen gehen tut da wohl seit den 40ern keiner mehr, außer so Vollpfosten wie uns, die auf die Website reinfallen. Selbst die Pizzahotline blieb bis auf einen Anruf stumm. Naja, das wichtigste - die Pizza - war lecker. Und ein Erlebnis war es auf jeden Fall, so sit back, relax and enjoy.

Mit dem Wetter hatten wir eigentlich Glück, erst kurz vor Traverse City und unserem Hotel fing es an zu regnen.

Eismaschnen sind genial. Der Bierkühlschrank war auch ziemlich praktisch, bescheuerterweise war das badewannengroße Waschbecken zum Händewaschen viel zu niedrig, weiß auch nicht, was die sich dabei gedacht haben.

Sandstrand am Ufer des Lake Michigan, einem der fünf Great Lakes. Der See hat eine Fläche von 58.016 km² (Bodensee: 11.500 km²) und ist der einzige der Great Lakes, der vollständig in den USA liegt.

Regen hin oder her, am See sitzen und einen Glenlivet trinken musste schon sein. ![]()

Unser lauschiges Hotel am Ufer des Sees.
01. Oktober 2007
Reisetagebuch Detroit - Donnerstag, der dreizehnte Tag

Gestern Nachmittag war ich beim Friseur in Royal Oak, hier das Resultat. Der Friseur war ausgesprochen unhöfflich und muffig, aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Heute ist ein traumhafter Tag. Ich habe den ganzen Nachmittag im Garten gesessen, Blog geschrieben, Bilder bearbeitet und die Sonne genossen. Abends habe ich gekocht, endlich mal wieder einen ordentlichen Teller Pasta, und Maze und ich haben die Hotels für den Wochenendtrip in den Norden von Michigan gebucht.

30. September 2007
Reisetagebuch Detroit - Mittwoch, der zwölfte Tag

Morgens habe ich Maze zum Schaffen gebracht, dann bin ich nach Downtown Detroit gefahren. Es gibt einige sehr coole Hochhäuser, aber was mich völlig irritiert hat war die Abwesenheit von Menschen. Mir ist praktisch niemand begegnet, menschenleere Strassen und sehr wenig Verkehr.



Man kommt sich etwas einsam vor, getroffen habe ich einzig ein paar Leute an Bushaltestellen und einige Obdachlose.


Klingt ambitioniert, guter Firmenname auf jeden Fall. Nachmittags habe ich mir Royal Oaks angeguckt, einen Vorort von Detroit, sehr nett, aber wieder ist mir aufgefallen wie wenig Menschen man auf der Straße sieht, außerhalb von Gebäuden scheint man sich hier nur in Autos aufzuhalten.

Es war sehr heiß heute, fast 30 Grad, nachdem ich Maze abgeholt habe, sind wir zusammen mit Gillo, Edzko, einem holländischen Freund von Maze und seiner amerikanischen Frau Tammy Wakeboarden gegangen. In der Umgebung von Detroit gibt es eine Unmenge an kleinen Seen, sehr nett, besonders zum lustigen Wasserunfug treiben. Edzkos Boot ist sehr amerikanisch, ein MerCruiser V8 Big Block, 7,2 Liter Hubraum und 340 PS. Vernunft? Nein! Spaß? Jaaa!

Ging mir schon schlechter.
Noch ein zwei Bilder von der Bootsfahrt nach dem link…
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29. September 2007
Reisetagebuch Detroit - Dienstag, der elfte Tag

Heute habe ich den Garten entdeckt und die meiste Zeit des Tages damit verbracht in der Sonne zu sitzen, faul zu sein und mit Deutschland zu telefonieren. Abends bin ich mit Maze und Sven zu Costco gefahren. Dort gibt es alles in sehr großen bis riesigen Mengen. Dafür habe ich das erste mal bezahlbaren französischen Käse gefunden, ein sonst sehr rares Gut, das mir meine nächsten Frühstücke versüßen wird. Hübsche Weihnachtsdeko gabs auch schon, war mir aber bei 26 Grad nicht nach.

Danach haben wir den zwei Meter breiten Grill angeschmissen (mediumsized
) und Maze hat Gillo, mich und Sven mit seiner Spezialität verwöhnt, auf Zedernholz gegarter Lachs mit Kräuterkruste. Gillo hat sich den ganzen Abend auf sein Bewerbungsgespräch vorbereitet, aber irgendwann beschlossen, dass Bier und Lachs auch eine gute Vorbereitung ist.

Maze, Sven, ich und Gillo im Garten.

Der berühmte Speziallachs al la Maze.
27. September 2007
Reisetagebuch Detroit - Montag, der zehnte Tag

Blogschreiben und Erkältung kurieren lässt sich wunderbar miteinander verbinden, so habe ich mich heute beidem ausgiebig gewidmet. Abends waren wir mit Sven, einem deutschen Arbeitskollegen von Maze, im Camp Ticonderoga essen. In einem Restaurant, das mit dem Bumpersticker “I eat my Roadkill” wirbt kam mir meine Abneigung gegenüber Fleisch irgendwie fehl am Platz vor.
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Aber der Lachs mit Pommes war trotzdem sehr lecker.
Sehr lustig war auch die Barmaid, die das übriggeblieben Eis mit heißem Wasser geschmolzen hat. Eine neue, verdoppelte Form von Energieverschwendung. Herrausragend. ![]()
26. September 2007
Reistetagebuch - Sonntag, der neunte Tag: Torontourismus und Detroit

Maze und ich haben es schlauerweise geschafft durch mangelndes Weckerstellen das Frühstück in der Hilton Executive Lounge im 32. Stock zu verpassen. Nach dem auschecken haben wir mit knurrendem Magen die Krischtin aus Konschtanz eingesammelt und sind in ein “all-day-breakfast-cafe” gepilgert. Gestärkt und voller Touri-Enthusiasmus haben wir dann den CN Tower gestürmt. In 447 Metern gibt es eine Aussichtplattform.

Etwas weiter unten einen Glasboden, auf dem man in Tiefe starren kann.

Sehr hoch und sehr nett. Und sehr Touri. Toll.
Danach haben wir Krischtin noch kurz heimgebracht und sind in Richtung Detroit aufgebrochen.

Hitze und Stau in Toronto. Noch haben wir 400 km vor uns. Allerdings ist Autofahren hier wesenstlich entspannender als in Deutschland, es ist weniger los und die Leute fahren alle maximal 120 kmh.

Der Abend graut, der Tag versinkt, der Cayenne mampft Highwaymeilen.

Dämmerung auf dem Weg zur US-Grenze. Immigrations lief problemlos, ich war trotzdem saunervös. Autoritätenallergie vermutlich.
25. September 2007
Reisetagebuch Montreal - Samstag, der achte Tag

Am Morgen nach einer sehr kurzen Nacht habe ich Silke Frühstück gemacht und sie ist um sieben in Richtung Boston aufgebrochen. Gegen mittag sind Toby und Kimberly aufgetaucht und wir haben erst mal das Chaos in der Wohnung reduziert. Ein gediegenes Pizzafrühstück und etwas kofferpacken später sind Maze und ich in Richtung Toronto aufgebrochen. Es war immer noch sehr warm, sonnig aber mit vielen Wolken und sehr wildem Himmel.

Manchmal liebe ich fotografieren sehr, besonders, wenn mir Momente wie dieses Foto geschenkt werden. Die Zeit in Montreal war für mich sehr bewegend, sieben Tage voller neuer Eindrücke, voller Emotionalität und Freude über die lieben Menschen, die zu dieser Hochzeit zusammen gekommen sind. Ich bin sehr dankbar für die wunderschöne Momente, für die Dinge, die mir geschehen sind, die ich realisiert habe und die Intensität, mit der das Leben für mich in der letzten Woche stattfand. Die Bilder, die auf dem Weg nach Toronto auf mich einströmten, dieser unglaubliche Himmel, all das war ein sehr passender Rahmen für den Abschied von Quebec.

Irgendwo im Nirgendwo, viele Bäume, lange Highways und wenig Kurven.

Wer hätte das gedacht, Porschefahren macht verdammt viel Spaß. ![]()

Wir nähern uns Toronto und der Tag neigt sich dem Ende zu.

Kamera ist im Hotelzimmer, aber Handytrash geht auch…

22. September 2007
Reisetagebuch Montreal - Freitag, der siebte Tag: Die Hochzeit

Wie sich das für Hochzeiten gehört war alles etwas chaotisch. Toby und Kimberly sind vormittags los, zum Friseur. Maze, Silke und ich haben uns den Nachmittag mehr oder weniger nutzlos um die Ohren geschlagen und alle haben viel zu spät begonnen, sich fertig zu machen. Mazes Cayenne war beim Hochzeitspaar, also mussten wir alle Getränke und anderen Partyaccessoires in Tobys Golf stopfen. Schlauerweise hatten wir uns schon hübsch gemacht, also haben wir das Auto beladen in den feinen Klamotten, exellente Planung auf unserer Seite. Der Golf war etwas überfordert von dem ganzen Kruscht und Silke und ich mussten uns auf den Beifahrersitz stapeln. Selbstverständlich begegnet uns nach 500 m erst mal die Cops, aber durch extrem subtiles “duck-and-cover” entgeht dem Polizist der leicht überfüllte Beifahrersitz. Ist ja auch ne Hochzeit, da ist die Glücksfee stets präsent. Unverständlicherweise waren wir auf die Minute pünktlich um fünf da und konnten uns in die Vorbereitungen zu stürzen.


Der Ort der Trauung war der Garten des ehemaligen Gouverneurspalastes. Die Standesbeamtin hat alle Passagen in englisch, französisch und deutsch gesprochen, insgesamt war die Zeremonie wunderschön romantisch, mit klassicher Musik und Gesang, alles sehr unformal und familiär. Es war ziemlich windig und etwas frisch, zusammen mit der Abendstimmung und dem aufgewühlten Himmel eine sehr schöne Stimmung.


Der Gesang war zum Gänsehautkriegen und heimlich Tränenverkneifen vor lauter Romantik.

Nun ist Toby offiziell Ehemann.

Die Trauzeugen ich und Henri und das Ehepaar.

Kaum verheiratet, der Herr Leim, da sind schon alle guten Manieren futsch. ![]()

Kimberly und Toby beim Hochzeitstorte verteilen.

Die Konstanzer in Kanada.
+
Oder wars andersrum?

Als Abschluss der Feierlichkeiten sind Toby, Kimberly, Henri, Maze, Silke und ich noch in einen Club um die Ecke gegangen, wo ganz viel trashiger 80er-Sound lief. War sehr nett, inklusive dem lange geforderten Hochzeitstanz der beiden unter Beifall der anderen Clubbesucher. Irgendwann sind die beiden dann gegangen, im Hotel wartete schließ noch eine Flasche Champagner auf die Frischvermählten. ![]()
18. September 2007
Reisetagebuch Montreal - Donnerstag, der sechste Tag

Ich glaube, Toby mag Kaffee am Morgen. Nach einer weiteren langen Nacht, wir waren wieder in der netten Microbrewery, war Kaffee auf jeden Fall sehr wichtig. Davor waren wir in einem Pub, wo ich die ekligsten Pommes meines Lebens gegessen habe. Ein Suppenteller der bis zum Rand mit dunkel-grünbrauner Currysauce und ultralabrigen Pommes gefüllt war. Ich habe nur ca. drei gegessen und bin jetzt noch traumatisiert. ![]()
Danach bin ich mit Silke Bier und Ähnliches für die Hochzeit einkaufen gegangen. Direkt vor dem Supermarkt haben wir eine Frau gefragt, wo dieser denn sei. Trotz der offensichtlichen Schwachsinnigkeit der Frage hat sie uns freundlich erklärt, dass dieser sich auf der anderen Strassenseite befinde und auf ein 10 m grosses Schild gezeigt. Danke liebes Gehirn, so hinterlässt man einen guten Eindruck im Ausland.
Abends wollte ich mit Toby in der Kneipe gegenüber noch was trinken, die hatte eigentlich schon zu, aber als Toby die magischen Worte “I’m getting married tomorrow” aussprach, gabs Getränke aufs Haus und irritierende Einsichten in die Politik unseres Landes. Wir haben ein Drittel Rechtsradikale in Deutschland, unser Kanzler, der mit dem Umlaut, ist auch einer und es wimmelt bei uns nur so vor Einwanderern aus Afrika, die alle kriminell sind. Achso. ![]()
Wegen der morgigen Hochzeit sind wir früher als sonst ins Bett gegangen. Nach einem kurzen Nickerchen kam Maze gegen vier aus Detroit an. Das mit dem früh ins Bett gehen ist so mitteleffektiv, wenn man dann noch bis um sieben in der Küche sitzt, aber man muss ja neue Gäste gebührend begrüssen.

Cayenne, der allesfressende Hase (Kabel, Schuhe, Bodenleisten, Bücher, Fernbedieungsknöpfe, etc.) von Toby und Kimberly.
17. September 2007
Reisetagebuch Montreal - Mittwoch, der fünfte Tag

Leicht lädiert aber frohen Mutes sind wir am Nachmittag mit Tobys Eltern zusammen alle in Richtung Old Port aufgebrochen. Fuchsigerweise hatte der dusselige Fotograf den Akku seiner Kamera nicht aufgeladen, deswegen musste mein Handy herhalten.


Entlang des Kanals ist eine beliebte Joggingstrecke.

In den alten Lagerhallen werden viele Horrorfilme gedreht…

…in denen garstige Monster holden Jungfrauen nachstellen.
Noch zwei Bilder nach dem link…
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Reisetagebuch Montreal - Dienstag, der vierte Tag

Das Wetter heute war ziemlich grau und kalt, eine gute Gelegenheit mit Kimberly und Tobys Eltern Montreal’s La ville souterraine zu erkunden. Die Untergrundstadt hat 32 km Tunnel auf 3,6 Quadratkilometern und ist damit der größte Untergrundkomplex der Welt. Sehr praktisch, wenn es draußen -30 Grad hat.
Abends ist Silke angekommen und wir waren bei Henri und Louise zum Barbecue eingeladen. Ein etwas chaotischer Abend, Vorhochzeitskrise durch fehlenden Friseurtermine, aber es war trotzdem nett. Gehört wohl irgendwie dazu.

Nach dem Essen konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen noch das eine oder andere Gastgeschenk von Silke anzutesten. Schlaf hatte in den letzten Tagen schon wenig Priorität, warum jetzt damit beginnen. ![]()
Noch etwas graues Montreal nach dem link.
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11. September 2007
HDR Panorama

Ich experimentiere grade mit HDR-Fotografie (High Dynamic Range), eine Methode, die Bilder mit einem sehr großen Dynamikumfang ermöglicht. Der große Dynamikumfang ensteht, indem mehrere Aufnahmen mit verschiedener Belichtung zusammengesetzt werden. Für alle unterschiedlichen Helligkeitsbereich des Bildes wird die optimal belichtete Version verwendet. Damit entspricht der daraus resultierende Dynamikumfang von HDR-Bildern mehr der Wahrnehmung des menschlichen Auges, dass einen größeren Dynamikumfang als der Sensor einer Digitalkamera oder analoger Film erfassen kann. Der Aufwand ist immens, das obige Bild besteht aus neun Einzelbildern, aber ich denke das Ergebnis spricht für sich. Nochmal der Ausblick von Tobys Balkon.
Reisetagebuch Montreal - Der zweite und dritte Tag

Toby und Kimberly sind am Flughafen, Tobys Eltern abholen. Ich sitze im Moment mit Jasmin auf dem Sofa und genieße die Abendruhe. Es ist nicht mehr so warm, aber immer noch T-Shirt-Wetter. Sehr nett, hoffe das hält sich bis zur Hochzeit am Freitag.
Gestern tagsüber waren wir gestern in der Stadt unterwegs, Kimberly hat einen ganz besonderen Schokoladenladen gesucht. Eine lange Schlange von Frauen mit leuchtenden Augen darin.
Abends war ich mit Toby auf der Piste, gepflegter Herrenabend, daher war heute nix mit Aktivität, eher rumgammeln. Coole Bars hier, auch wenn gestern nicht so viel los war, Montag eben. Wir waren auch in einer Microbrewery, dort gab es sehr gutes Bier, ich war überrascht.

10. September 2007
Reisetagebuch Montreal - Der erste Tag

Henri hat mit Toby und mir eine kleine Stadtrundfahrt
gemacht. Oben ein Blick vom Villenviertel Westmount über die Stadt.
Wer würde bei so sympatischen Strassennamen nicht dort wohnen wollen? Man muss allerdings mit dem Anblick der scheußlichen Häusern leben, ich war geschockt von der Architektur, unglaublich wie wenig Stil man für sehr viel Geld kaufen kann. Mehr Fotos: link anklicken.
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08. September 2007
Reisetagebuch Montreal - Die Ankunft

Endlich angekommen. 20 Stunden Reise von Tür zu Tür. Zug um sieben nach Zürich, Flug nach London, Extremschlangestehen und ultraparanoide Sichheitskontrollen in Heathrow, weitere sieben Stunden Flug nach Montreal, wieder Schlange stehen, Zöllner volltexten, leichte Panik beim warten auf den Koffer. Und finally: ein Bier mit Toby auf seinem Balkon. Hier ist es schwülwarm, ein netter Kontrast zum Schmuddelwetter in Konstanz.

Heute sind wir bei Henri, einem canadischen Freund von Toby. Mehr morgen. ![]()


