Crank - You stop, you die.

In Crank spielt Jason Statham, was er hervorragend kann: einen wortkargen Briten, der Leuten kräftig in den Arsch tritt. Der Profikiller wacht auf und stellt fest, dass er mit einer chinesischen Droge vergiftet wurde. Er stirbt, wenn sein Körper nicht ununterbrochen Adrenalin ausschüttet. Mit entsprechend mittelmäßiger Laune macht er sich auf einen lauten, grob unrealistischen, sehr blutigen Rachefeldzug. Stathams Talent besteht darin, dass man ihm abnimmt, dass er die ganzen haarsträubend superheldigen und testosterontriefenden Aktionen wirklich hinkriegen könnte.
Sehr gut gefallen hat mir die visuelle Umsetzung, Mark Neveldine und Brian Taylor haben Crank einen sehr gelungenen Look verliehen. Das Bild passt mit seiner etwas ruckeligen Kamera und dem gecrossten, teils verschobenen Farben zu dem ununterbrochenen Adrenalinrausch des Films. Wer Transporter I & II mochte, wird hier glücklich, ich habe jede Minute genossen.
Handlungsfetischisten bleiben lieber zu Hause. In Sachen Aktion 4,5 von 5.